II. AH des SV Adler Dellbrück 1922 e.V.

Spiel 03.08.2026

II. AH - TuS rrh. Köln 4 : 5 (3 :3)

Habermehl

Akalin       Juchem     Meißner      Haarhausen

F. Schellenberg         Mathes (1)

Wengler (1)           Nannen (1)              Hiltpold

Bamberg (1)


 

Gratzla
Theissen
v. Trosdorf
Wiedmeyer

C: Theissen
     Jansen
S:

Endlich mal wieder ein Heimspiel, schade, dass an diesem Sommerabend kein weiteres AH-Mitglied, außer dem Vereinspräsidenten, zum Zuschauen gekommen war, man hat etwas verpasst. Die II. AH hat zwar inzwischen ein paar treue Fans (vor allem Sabi), allerdings nicht unmittelbar aus den eigenen Reihen.

Von der ersten Sekunde an entwickelt sich trotz tropischer Temperaturen ein rasantes Spiel, das für ein AH-Spiel ungewöhnlich hohe Tempo wird bis zum Schlusspfiff kaum nachlassen. Die Partie beginnt auch gleich mit einem Paukenschlag: Ein weiter Ball von D. Bamberg, weder Schuss, noch Flanke, noch sonst was, segelt auf einer merkwürdigen Umlaufbahn durch den Orbit und trudelt nach seinem Absturz zur allseitigen Verblüffung über den Keeper zur frühen Führung ins lange Eck. Die Freude währt aber nur kurz. Nach einem robust, aber nach Meinung des Schiris noch regelkonform geführten Zweikampfs Schulter an Schulter, bleibt der Adler-Verteidiger nur zweiter Sieger und der Gast kommt zum schnellen Ausgleich. Es soll noch dicker kommen: Wieder ein langer Ball auf den torgefährlichen Mittelstürmer, dieses Mal setzt er sich unstrittig fair durch, und der TuS geht in Führung. Der Gast spielt weiterhin "gallig" (Coach Theißen), aber nicht unfair und hat einige Spieler in seinen Reihen, die schnell wie der Teufel sind. Einer davon flitzt die rechte Seite lang und bringt den Ball flach auf den kurzen Pfosten, wo sein Kollege nur noch den Fuß hinhalten muss. Es steht 1-3, dabei sind noch keine 10 Minuten gespielt. Den katastrophalen Einbruch bei der letzten 4-8 Niederlage vor Augen schwant manchem Adler Fan schon Böses, aber dieses Mal zeigt die Truppe Moral und schlägt schon kurz darauf durch einen von Mathes direkt verwandelten Freistoß aus 18 Metern zurück. Die Abwehr steht jetzt nicht mehr auf einer Linie, sondern etwas gestaffelt, und so können die überfallartigen Angriffe des Gastes besser abgefangen werden. Nach gut einer halben Stunde wird Nannen steil geschickt, er lässt seinen Gegenspieler aussteigen und erzielt noch vor der Pause den Ausgleich.

Nach der Halbzeit braucht Adler wieder ein paar Minuten, um sich zu sortieren, gerät aber zunächst noch nicht in Rückstand. Generell ist es in den zweiten 40 Minuten Habermehl, der sich im Kasten mehrfach auszeichnen kann. Die erneute Führung des Gastes kann er jedoch nicht verhindern. Ein eigentlich aus der Not heraus nur mit der Picke nach vorne geschlagener Ball landet etwas glücklich beim eigenen Mann, der den Torwart überlupfen kann. Wieder läßt die Heimelf die Köpfe nicht hängen, ein Schuss von der Strafraumgrenze wird vom einem gegnerischen Spieler in Torwartmanier mit beiden Händen auf der Linie abgewehrt. Der Schiri verzichtet auf die eigentlich fällige rote Karte und belässt es beim fälligen Elfer, der von Wengler zum 4-4 verwandelt wird. Lange sieht es jetzt nach einem Unentschieden aus, bis der Ball kurz vor Schluss nach einem fein herausgespielten Angriff an der Innenseite des Adler-Pfostens landet und von dort ins Netz springt. Wieder bäumt sich die Heimelf auf, ein letzter Schuss von Hiltpold, gegen den der Keeper machtlos gewesen wäre, zischt knapp am Pfosten vorbei, der Ausgleich will leider nicht mehr gelingen.

Fazit: Trotz der knappen Niederlage konnten die Adler den Platz hoch erhobenen Hauptes verlassen. Sie hatten gegen einen starken Gegner bis zuletzt alles gegeben, mit einer vergleichbaren Leistung ist beim nächsten Duell mit dem TuS rrh vielleicht wieder einmal ein Sieg drin. Bemerkenswert ist auch, dass Superhai vor der Pause, und Haarhausen nach dem Wechsel, trotz der hart umkämpften und von beiden Seiten mit vollem Einsatz geführten Partie, mit der Spielleitung keine größeren Probleme hatten.

(Bericht: B. Gratzla)

Spiel 20.07.2026

SpVg Wahn Grengel - II. AH 0 : 4 (0 : 2)

Habermehl

Wengler       Böcking (2)     Seefeld      Haarhausen

  

Meißner  F. Schellenberg  Theissen v. Trosdorf (1)  

Wiedmeyer (1)             Lehmann


 

Gratzla
Jansen

C: Theissen
     Jansen
S:

Die WM war am Vortag zu Ende gegangen und der geneigte Betrachter konnte sich wieder an unverfälschtem Fußball erfreuen, ohne Hydration Break, ohne bombastischer, aber öder Halbzeit Show, dafür aber mit einem unterhaltsamen Kommentator, die Boxen standen wohl noch wegen des aktuellen Sommercamps zur Verfügung.

Die Ausgangsbedingungen waren schwierig, anfangs standen nur 12 Spieler zur Verfügung, davon einige nach längerer Pause oder mit wenig Spielpraxis, oder gerade aus einer Verletzung kommend und mit bandagiertem Oberschenkel wie Superhai, aber den kann man ja zur Not sogar noch vom Totenbett aus rekrutieren. Jansen wollte eigentlich nur coachen und hatte keine Fußballschuhe dabei, zum Glück konnte Lehmann mit einem Ersatzpaar aushelfen. Einziges Problem: Die Treter waren zwei Nummern zu klein, so dass anfangs überlegt wurde, Jansen in Aschenputtel-Manier kurzerhand die Zehen zu amputieren. Von dieser, zugegebenermaßen etwas drastischen Maßnahme wurde im letzten Moment dann doch Abstand genommen, vermutlich hätte es deswegen zuhause noch Ärger gegeben, und was wäre schlimmer als das? Da die heutigen Schuhe aus einem Hauch von Nichts noch etwas nachgeben, quetschte Jansen sich letztlich tapfer irgendwie hinein. Ob er sich inzwischen bereits wieder im aufrechten Gang fortbewegen kann, ist nicht überliefert, die Spätfolgen bleiben abzuwarten. 

Da die Begleitumstände interessanter waren als das auf einem überschaubaren Niveau standfindende Gekicke auf dem Grün, ist die Geschichte des Spiels schnell erzählt. Von Anfang an war klar, dass es angesichts der deutlich schwächeren Besetzung nicht wieder einen Dellbrücker Kantersieg wie beim jüngsten 12-1 geben würde. Dennoch diktierten die Adler das Spiel während der gesamten Partie und ließen hinten nichts anbrennen, die Heimelf war allerdings auch nur unwesentlich gefährlicher als Argentinien im Finale, dafür aber super fair. Dass es mit dem Toreschießen schwieriger werden würde als zuletzt war klar. Nach zwei langen Bällen in die Spitze mogelten noch vor der Pause von Trosdorf und Wiedermeyer die Murmel zweimal am gegnerischen Keeper zur beruhigenden Halbzeitführung vorbei in die Maschen. Nach dem Seitenwechsel wurde Böcking eine offensivere Rolle zugeteilt, er dankte es bald mit dem dritten Treffer, in der Folge landeten seine Versuche zweimal am linken Innenpfosten. Beim Versuch des Hattricks scheiterte er kläglich, stattdessen kullerte die Kugel durch die Beine des Keepers zum verdienten Endstand von 4-0 ins Netz.

Fazit: Sofern Trump und Infantino nicht im Nachhinen noch Wahn-Grengel zum Sieger erklären, konnte die bisher recht erfreuliche Jahresbilanz wieder etwas aufpoliert werden, die dieses Mal etwas zusammengewürfelte Adler-Truppe hat es, nach etwas holprigem Start, unterm Strich ganz ordentlich gemacht.

(Bericht. B. Gratzla in Fleisch und Blut)

Spiel 13.07.2026

TuS rrh. - II. AH 4 : 8 (2 : 4)

Stiel

Meißner           Berg           Juchem            Wengler

  

T.Schellenberg         Hiltpold       Bollenbach (1)     Ünlü

   

Nannen              Feuser (3)


 

Buskin
Barber
Breuning


C:
     
S:

Wer nur das Endergebnis liest, wird sich verwundert die Augen reiben. Wer die erste Halbzeit gesehen hat, wahrscheinlich noch mehr.
Dabei begann die Partie alles andere als optimal.

Der TuS ging früh mit 1:0 in Führung, doch unsere AH zeigte die richtige Reaktion. Feuser glich nach feiner Vorarbeit von Schellenberg zum 1:1 aus, legte wenig später nach Zuspiel von Ünlü das 2:1 nach und schnürte mit seinem dritten Treffer innerhalb weniger Minuten einen lupenreinen Hattrick zum 3:1. Als Bollenbach in der 31. Minute sogar auf 4:1 erhöhte, schien das Spiel in die richtige Richtung zu laufen.

Doch schon vor der Pause deutete sich an, dass der Vorsprung trügerisch war. Beide Mannschaften erspielten sich zahlreiche Chancen – ein 8:5 zur Halbzeit wäre ebenso denkbar gewesen. Stattdessen verkürzte der TuS noch auf 2:4.

Nach dem Seitenwechsel verloren wir jedoch zunehmend den Zugriff auf das Spiel. Während der Gegner mutig nach vorne spielte, wurden wir passiver, hielten den Ball zu selten in den eigenen Reihen und konnten offensiv kaum noch Akzente setzen. Der TuS nutzte das konsequent aus, kam zunächst auf 3:4 heran und glich schließlich zum 4:4 aus.

Einige strittige (Abseits)Entscheidungen sorgten zwar für reichlich Gesprächsstoff, entscheidend war am Ende jedoch, dass wir unser Spiel nicht mehr auf den Platz bekamen. Der TuS drehte die Partie komplett und setzte in der Schlussphase noch vier weitere Treffer zum 8:4-Endstand.

Unterm Strich bleibt eine bittere Niederlage nach einer komfortablen 4:1-Führung. Der Gegner bewies Moral und nutzte unsere Schwächephase konsequent aus. Für uns gilt es nun, den Blick auf die eigene Leistung zu richten, aus diesem Spiel die richtigen Lehren zu ziehen und im nächsten Spiel wieder die Tugenden zu zeigen, die uns in den vergangenen Wochen stark gemacht haben. Das Potenzial dafür hat die Mannschaft allemal.

(Bericht: KI) .

Spiel 06.07.2026

1. FSV Köln - II. AH 1 : 4 (0 : 3)

T. Schellenberg

Bollenbach           Berg           Barber            Gratzla

  

Buskin       F. Schellenberg     Mathes (1)   Hiltpold (1)

   

Feuser              Bulik (1)


 

Breuning
Dauper (1)
F. Gratzla
v. Trosdorf
Theissen

C:
     
S:

Bei bestem Fußballwetter stand das letzte Spiel von Berg an, es sollte ein würdiger Abschied werden. Die Vorzeichen standen gut, die Mannschaft war hervorragend besetzt, der fehlende Torwart wurde von T. Schellenberg bestens verteten. Coach Theißen hatte bei der Aufstellung die Qual der Wahl, zumal er freundlicherweise der Bitte von Superhai nachgekommen war, anläßlich seines Wiegenfestes seinen Sohnemann mitspielen zu lassen. Dafür noch einmal herzlichen Dank auch an diejenigen, die vielleicht sonst noch zum Zuge gekommen wären.

Inspiriert durch die Nachbarschaft mit den großen, roten Autos legen die Adler los wie die Feuerwehr, die Dominanz sollte während der gesamten Spielzeit bestehen bleiben. Es dauert rund eine Viertelstunde bis es zum ersten Mal im Kasten des Gegners klingelt. Ecke Dellbrück, Kopfball Berg und wer, wenn nicht der aufgerückte Mathes, hätte sonst die Murmel über die Linie drücken können, ein Auftakt wie gemalt. In der Folge legt Feuser für F. Bullik zum 0-2 auf, Hiltpold erhöht mit einem seiner gefürchteten Fernschüsse zum 0-3 und T. Schellenberg pariert den einzigen Torschuss der Heimelf vor der Pause sicher.

Im Gefühl des sicheren Sieges lässt die Konzentration der Gäste nach dem Seitenwechsel etwas nach, sich dennoch ergebende Chancen werden nicht genutzt. Sehenswert allerdings der Treffer zum 0-4, Dauper erläuft einen langen Ball aus der eigenen Hälfte und überlupft den herausstürmenden Keeper. Eine Unaufmerksamkeit in der Abwehr führt im Anschluss an einen Freistoß noch zum Ehrentreffer der Gastgeber, unnötig, aber zu verschmerzen.

Abschließend sei unserem Jens noch einmal ganz herlich für die kurze, aber intensive Zeit beim Adler gedankt, als Fels in der Brandung hast Du der Abwehr immer Halt gegeben und dann den Spielaufbau angekurbelt. Du wirst uns fehlen, spielerisch und menschlich, viel Glück in Lübeck und hoffentlich kommt es demnächst tatsächlich zu dem angedachten Spiel bei den Fischköppen!

P.S. Kleiner Wehrmutstropfen: Allen guten Vorsätzen zum Trotz hat niemand an die Einsammlung des Trikotgeldes gedacht, der Fehlbetrag wird aus gegebenem Anlass durch einen anonymen Spender ausgeglichen.

(Bericht: B. Gratzla)

Spiel 10.06.2026

II. AH - Adler Dellbrück III 4 : 3 (1 : 1)

Jansen

Meißner           Berg           Juchem            Jakob

  

Barber (1)    Hiltpold   F. Schellenberg (1)     Böcking

   

Nannen (1)              Wengler


Gratzla
Kiuzauskas
Haarhausen
Obid
Buskin (1)

C: Jansen
     
S:

Zwei Tage nach dem Kantersieg gegen Wahn-Grengel stand bereits das interne Duell gegen die III. Mannschaft auf dem Programm. Die Aussichten waren bescheiden, zumal die II. AH keinen gelernten Torwart zur Verfügung hatte, wichtige Spieler wie T. Schellenberg fehlten oder gar auf der Gegenseite mitspielten, wie Bollenbach.

Zur Überraschung der zahlreichen Zuschauer gestaltete sich das Spiel insgesamt recht ausgeglichen, die Tempovorteile der III. Mannschaft wurden durch permanentes, positionsgetreues Durchwechseln weitgehend kompensiert. Und zur Überraschung aller wurde Spielercoach Jansen zum Gamewinner, er reagierte auf der Linie ein ums andere Mal hervorragend und konnte zahlreiche lange Bälle durch rechtzeitiges Herauslaufen entschärften. Vor der Pause wird er nur einmal überwunden, als eine verunglückte Flanke seinen Weg ins Tor findet, mit dem Halbzeitpfiff gleicht Nannen im Nachsetzen aus.

Nach Wiederanpfiff kommt die III. mit Volldampf aus der Kabine und die Alten Herren lassen sich zweimal überrumpeln. Wer jetzt denkt, die Messe ist gelesen und die Dinge nehmen ihren erwarteten Lauf, irrt sich gewaltig. Es geht hin und her mit Chancen auf beiden Seiten, ein strammer Schuss von F. Schellenberg sorgt zunächst für den Anschluss. Und als bereits alles auf einen knappen Sieg der III. hindeutet, denkt sich Barber, was die können, kann ich auch, sein als Flanke gedachter Ball schlägt ebenfalls hoch im langen Eck ein. Eigentlich ist die Spielzeit jetzt abgelaufen und die II. AH ist mit dem Ergebnis hoch zufrieden, aber die III. will die Schmach nicht auf sich sitzen lassen und weiterspielen, „letztes Tor entscheidet”. Es geht also in die Verlängerung und nach 10 Minuten haben die Alten Herren überraschenderweise das bessere Ende für sich. Eine weite Flanke landet auf dem Kopf von Gastspieler Buskin, der Keeper bekommt die Kugel erst hinter der Linie zu fassen, Jubel bei der II. AH.

Dank auch nochmals an die III. für das anschließende Grillen, das den gelungenen Abend abrundete. Das Spiel hat im Übrigen gezeigt, dass man auch in einem mit vollem Einsatz geführten Spiel ohne Schiri auskommen kann, wenn sich beide Seiten um Fairness bemühen und sogar die schwierigen Abseitssituationen ohne längere Diskussion einvernehmlich klären lassen.

(Bericht: B. Gratzla)

Spiel 08.06.2026

SpVg Wahn Grengel - II. AH 1 : 12 (0 : 3)

Bamberg

Meißner (3)           Fügemann     Berg             Jakob

  

Bollenbach (1)  F. Schellenberg  Mathes (1) Hiltpold (1)

   

T. Schellenberg (1)              Juchem


 

Gratzla
Jansen
Theissen
Wengler (5)

C: Theissen
     Jansen
S:

Der unbekannte Gegner war vor der Partie schwer einzuschätzen, er nimmt immerhin an der Ü-32 Meisterschaft teil, wenn auch mit überschaubarem Erfolg. Die Hausherren dachten sich jedoch offenbar "Je später der Abend, desto lieber die Gäste" und bereiteten den Adlerträgern vom Anpfiff um 20.30 Uhr an 80 angenehme Spielminuten, die sich letztlich auch im klaren Ergebnis ausdrückten. Zur Ehrenrettung der Grengler muss man sagen, dass Dellbrück an diesem Abend eine starke Mannschaft aufbieten konnte, die auch Gegnern anderen Kalibers hätte Paroli bieten können.

So übernahmen die Adler nach einigen Minuten des Abtastens das Kommando und erspielten sich bereits vor der Pause eine Vielzahl von Chancen, von denen lediglich drei verwertet wurden. Nach der Pause wirbelten der inzwischen böige Wind zusammen mit den Dellbrückern weiter, mit den einsetzenden Schauern machten beide den Gegner endgültig nass. Der Berichterstatter verlor etwas den Überblick, was den Spielstand und die Torschützen betraf, ihm fiel aber auf, dass der mit ihm eingewechselte Wengler einen absoluten Sahnetag erwischt hatte, jeder Schuss ein Treffer. Warum spielt der Kerl nicht immer im Sturm? Undementierten Berichten zufolge kamen somit am Ende insgesamt 12 Adler-Tore zusammen, die Torschützen waren 5 mal Wengler, 3 mal Meißner sowie Mathes, Hiltpold, T. Schellenberg und Bollenbach, dazwischen kamen die Hausherren zu ihrem Ehrentreffer. Erwähnenswert ist insbesondere, dass sämtliche Tore schön herausgespielt wurden, so dass eigentlich auch alle hieran Beteiligten Erwähnung finden müssten, was aber vermutlich die kollektive Gedächtnisleistung und vor allem den Rahmen des Berichts sprengen würde. Generell gab es keinen Schwachpunkt in der Mannschaft, der Dellbrücker Kombinationsfußball wurde bis zur letzten Minute konsequent durchgezogen und auch die Abwehr blieb bis auf eine Ausnahme immer aufmerksam. 

Abschließend sei dem Gegner dafür gedankt, dass er bis zum Ende fair blieb, obwohl sich bei dem einen oder anderen im Laufe des Spiels erkennbar Frust bemerkbar machte. Wahn-Grengel kann gerne zu einem Rückspiel kommen, die Adler sind nicht an jedem Tag so gut besetzt und auch nicht immer so gut drauf.

(Bericht: B. Gratzla)

Spiel 18.05.2026

TuS Stammheim - II. AH 5 : 6 (1 : 3)

Jansen

Meißner           Backoff     Juchem             Jakob


F. Schellenberg       Berg  


Bollenbach     Labbes      Hiltpold

   Feuser (4)

                       


 

Böcking (1)
Nannen (1)
Graztzla

C: Jansen
   Gemmerich
S:

In einem unterhaltsamen und sehr fairen Spiel mit einem guten Schiedsrichter gelang den Adlerträgern ein knapper Auswärtssieg, der aufgrund der ersten Halbzeit unterm Strich absolut verdient war. Mangels Alternativen stellte sich Jansen dankenswerter Weise ins Tor, seinen Job als Coach übernahm Gemmerich, Hiltpold bastelte mit an der Anfangsformation.

Dieses Mal waren die Gäste von Beginn an hellwach, die erste halben Stunde war das Beste, was man von Dellbrück seit langem gesehen hat. Man lies Ball und Gegner laufen, kombinierte sich aus einer sicheren Abwehr, häufig mit One-Touch-Fußball, nach vorne und erspielte sich eine Vielzahl erstklassiger Chancen, von denen Feuser mit seinen überragenden Abschlussqualitäten drei nutzen konnte. Gegen Ende der Halbzeit ließ die Konzentration etwas nach, mit ihrem ersten Torschuss verkürzten die Gastgeber zum für sie schmeichelhaften Halbzeitstand von 1-3.

Zur Pause blieb Stammheim lange in der Kabine, es gab reichlich Redebedarf. Offenbar hatte man die richtigen Worte gefunden, mit einigen neuen Spielern und taktischen Umstellungen ist die Mannschaft in den zweiten 40 Minuten kaum wieder zu erkennen. Die Offensivbemühungen werden deutlich verstärkt, die Folge ist ein offener Schlagabtausch, in dem sich die Treffer auf beiden Seiten in nahezu schöner Regelmäßigkeit abwechseln. Dem 2-3 durch einen Kopfball nach einer Ecke folgt zunächst das 2-4 durch einen 40 Meter Treffer von Böcking, und nach einem Freistoß wieder der Anschlusstreffer aus kurzer Distanz. Nochmals Feuser mit einem Lupfer bringt Dellbrück erneut mit zwei Toren in Front, auf der Gegenseite kommen die Hausherren, ebenfalls mit einem Lupfer, wieder heran. Dann trifft zur Abwechslung einmal Nannen aus 16 Metern, fast im Gegenzug schmilzt der Vorsprung ein letztes Mal zusammen. Einmal muss Jansen noch abtauchen und den Einschlag verhindern, ansonsten bringt der Rest der Truppe den knappen Vorsprung mit viel Einsatz über die Runden.

Ein besonderer Dank gilt an dieser Stelle noch einmal Gemmerich, ohne dessen aktives Coaching und häufiges, aber immer durchdachtes Wechseln es in der turbulenten zweiten Hälfte durchaus noch hätte schief gehen können.

(Bericht: B. Gratzla)

Spiel 27.04.2026

SC Holweide - II. AH 3 : 1 (2 : 0)

Zimmermann

Kiuzauskas           Juchem     Backoff             Gratzla

  

Meißner     F. Schellenberg     Meyer     JaKob

   Hiltpold

                       Feuser


 

Berg
(Jansen)
Theissen
Wengler (1)

C: Theissen
     Jansen
S:

Bei herrlichem Frühsommerwetter wurde Superhai vor Spielbeginn für seine 500. Partie im Trikot der II. AH geehrt. Im Anschluss gab es vor einer rekordverdächtigen Gästekulisse eine unnötige Niederlage, das Spiel wurde wieder einmal vor der Halbzeit verloren. So liefen die 80 Minuten im Detail ab:

Die Adler stehen vor der Pause häufig zu tief, das Spiel aus der Abwehr heraus funktioniert nicht richtg, im Spielaufbau gehen zu viele Bälle verloren, die Spitzen hängen in der Luft. Bei Holweide ist Super Mario, wie erwartet, der Dreh- und Angelpunkt des Spiels, es gibt aber auch niemanden, der ernsthaft versucht, seine Kreise zu stören. Nach einer Viertelstunde wird ein Chip-Ball in den Strafraum nur unzulänglich abgewehrt, die Murmel landet bei Schwarz. Zimmermann kann den ersten Schuss aus kurzer Distanz mit einem Reflex parieren, wird dann aber von seinen Vorderleuten allein gelassen, die Kugel wird im Nachsetzen über die Linie gedrückt. In der Folgezeit landet der Ball nach einer Dellbrücker Ecke an der Latte, eine weitere Ecke nach gut einer halben Stunde geht nach hinten los. Die bis zur Mittellinie aufgerückte Abwehr wird mit einem langen Schlag durch die Mitte ausgehebelt, der Holweider Stürmer gewinnt das Laufduell und lupft den Ball über den herausstürmenden Keeper zur 2-0 Führung in die Maschen. Kurz vor der Pause setzt Holweide einen Schuss von der Strafraumgrenze an die Querlatte, der Pausenstand geht unterm Strich in Ordnung.

Ein paar aufrüttelnde Wort von Coach Jansen in der Halbzeit zeigen Wirkung, der Gast ist von nun an tonangebend und drängt Holweide mit viel Ballbesitz in die eigene Hälfte. Nur am Abschluss hapert es zunächst noch, es dauert eine ganze Weile bis der Holweider Keeper einmal einen strammen Schuss aus der Mitteldistanz entschärfen muss. Der Dauerdruck der Dellbrücker führt nach gut einer Stunde zu einem Handelfmeter, Wengler drischt die Kugel unhaltbar rechts oben zum Anschlusstreffer ins Netz. Der Ausgleich liegt jetzt zum Greifen nahe, zwei Freistöße der Gäste von der Strafraumgrenze zischen nur knapp über den Kasten. Die Entscheidung fällt durch einen Konter in der 72. Minute. Der erste Torschuss der Gastgeber in der zweiten Halbzeit führt zum vorentscheidenden 3-1, alle Anstrengungen der Adlerträger bringen nichts mehr ein.

Fazit: Wurden früher viele Spiele nach der Pause verloren, ist die inzwischen etwas verjüngte Dellbrücker Mannschaft nunmehr bis zum Spielende konditionell auf der Höhe und häufig sogar dem Gegner überlegen. Auch die Moral stimmt und wenn demnächst die erste Halbzeit nicht etwas verschlafen wird und man sofort mit Volldampf bei der Sache ist, können noch mehr Spiele erfolgreich gestaltet werden. Die Voraussetzungen hierfür sind jedenfalls gegeben.

(Bericht: B. Gratzla)

Spiel 20.04.2026

TuS Marialinden - II. AH 3 : 2 (3 : 1)

Stiel

Jansen           Berg     Juchem             Haarhausen

  

Wengler (1)     F. Schellenberg     Meyer     Jakob

   Hiltpold

                       Meinhardt


 

Schramm
Theissen
Obid (1)

C: Theissen
     Jansen
S:

Was für ein intensives, packendes Spiel! Von Beginn an begegneten sich beide Mannschaften auf Augenhöhe, schenkten sich nichts und erspielten sich Chancen im 5  Minutentakt. Doch dann der erste Rückschlag für die Adler: Ein folgenschwerer Fehler in der Defensive wurde eiskalt bestraft – 0:1.
Doch die Antwort ließ nicht lange auf sich warten. Mit Leidenschaft und Entschlossenheit kämpften sich die Kölner zurück – und wie! Eine traumhafte Flanke von Hiltpold segelte in den Strafraum, wo Wengler den Ball mit einer spektakulären Direktabnahme ins Netz donnerte. Aber die Freude hielt nicht lange. Wieder fehlte in der Defensive der letzte Biss, das entscheidende Eingreifen – und schon lag der Ball erneut im eigenen Tor. 1:2. Es kam noch bitterer: Ein perfekt getretener Freistoß schlug unhaltbar im linken oberen Winkel ein – 1:3, ein Nackenschlag kurz vor der Pause. Doch der Gast gab sich nicht auf. Ein wuchtiger Distanzschuss von Hiltpold aus gut 35 Metern ließ die Zuschauer den Atem anhalten – der Ball strich nur hauchdünn über den Kasten. Dann war Halbzeit.

Nach dem Seitenwechsel weiter ein offener Schlagabtausch, ein Spiel mit offenem Visier mit leichten Vorteilen für Dellbrück. Und die Adler drängten und kämpften – und wurden belohnt. Nach einem Steilpass, der stark nach Abseits roch, fiel der verdiente Anschluss zum 2:3 durch Obid. Und wiederum Obid hatte kurz darauf den Ausgleich auf dem Fuß doch diesesmal  verzog er um Haaresbreite. Der gleiche Spieler hatte wieder nur wenige Minuten danach eine weitere klasse Szene als er sich bis zum 5m-Raum auf der rechten Seite durchsetzte, für eine präzise Hereingabe dann aber die Konsequenz fehlte. In den letzten Minuten war beiden Mannschaften der intensive Schlagabtausch über fast die gesamte Spieldauer anzumerken als den Spielzügen zusehends die Genauigkeit fehlte.
Aufgrund der 2.Halbzeit können sich die Bergischen über 3 insgesamt  glückliche Punkte in einer gut anzusehenden und überaus fairen Partie freuen

(Bericht: R. Haarhausen).

Spiel 30.03.2026

II. AH - SV Schlebusch 5 : 2 (2 : 1)

Michaelek

Böcking           Jansen     Backoff             Wengler

  

Meißner (1)  F. Schellenberg  Juchem (1)  v. Trosdorf

        
Barber                 Feuser (3)


 

Schramm
Gratzla
Velarde

C: Theissen
S: Spielbauer

Coach Theißen hatte gegen Schlebusch einen 17-Mann Kader zu händeln, der eine gewisse Unwucht aufwies, dazu musste er noch einen ihm noch völlig unbekannten Spieler integrieren, keine leichte Aufgabe. Dies zwang ihn zu ungewohnten Maßnahmen, so beorderte er beipielsweise Superhai nach der Pause in den Sturm, aber dazu noch später.

Wie angekündigt hatte der Gast nicht den jüngste Truppe, aber wie nicht anders zu erwarten, kicken konnte sie alle. So entwickelt sich vor der Halbzeit ein ausgeglichenes Spiel, in dem die Hausherren nach einer Viertelstunde in Führung gehen. Feuser lauert in zentraler Position, bekommt einen schönen Steckpass, läuft alleine auf den Keeper zu und versenkt den Ball überlegt im linken Eck. Die Führung hält jedoch nicht lange, der Ausgleich resultiert aus einem fulminanten Freistoß aus 25 Metern, der rechts oben im Winkel einschlägt. Einige Zeigerumdrehungen später beweist Juchem, dass auch er noch einen Wumms im Fuß hat. Aus dem Spiel heraus zieht er aus ebenfalls rund 25 Meter Entfernung einfach einmal ab, der Ball klatscht an die Unterkante der Latte, von dort an den Hinterkopf des Keepers und in die Maschen, die Adler gehen wieder in Führung. Dass dies bis zum Pausenpfiff so bleibt, haben die Hausherren ebenfalls dem Querbalken zu verdanken, ein wiederum gut geschossener Freistoß der Gäste aus dieses Mal 18 Metern prallt von dort aus ins Feld zurück.

Nach dem Wechsel macht Schlebusch sofort mächtig Druck und die Adler-Abwehr gerät immer wieder ins Schwimmen. Der Ausgleich fällt allerdings unglücklich. Im Anschluss an eine Ecke fälscht Meißner bei seinem Rettungsversuch einen Kopfball unhaltbar für Keeper Michalek ab. Kurz darauf beweist Spielbauer, dass er kein Heimschiri ist, er gibt einen zweifelhaften Foulfmeter für die Gäste, das Spiel droht endgültig zu kippen. Michalek zeigt jedoch seine ganze Klasse, ahnt die Ecke, lenkt den stramm geschossenen Elfer mit den Fingerspitzen an den Pfosten, der Schütze donnert daraufhin den Nachschuss aus kurzer Distanz unbedrängt über die Latte, durchatmen.

Die Gäste bleiben zwar spielbestimmend, die Dellbrücker bekrabbeln sich aber wieder und starten nunmehr vermehrt gefährliche Konterattacken. Einer dieser Angriffe führt zur erneuten Führung, der rechts mit aufgerückte Meißner versenkt die Kugel aus spitzem Winkel im langen Eck. Mitte der zweiten Hälfte kommt der bereits angedeutete Auftritt von Superhai. Gegen die weit aufgerückte Abwehr erhält er halbrechts die Kugel und marschiert unter den Anfeuerungsrufen seiner Mitspieler auf den gegnerischen Kasten zu. Anstatt selbst abzuschließen und sich mit einem seiner berühmt berüchtigten Pusteblumen-Schüsschen zu versuchen, hält er kurz inne und bedient den links nachrückenden Feuser, der von der Strafraumgrenze unhaltbar zur Vorentscheidung ins lange Eck einnetzt. 10 Minuten vor Schluss rücken die Gäste wieder einmal bis zur Mittellinie auf. Ein Schlebuscher rutscht in zentraler Position aus, Feuser stibitzt sich den Ball und läuft allein auf das Tor zu, viel Zeit zum Nachdenken. Superhai überlegt kurz, zur Unterstützung nachzueilen, entscheidet sich dann aber fürs Daumendrücken. Zum Glück reicht das, denn Feuser entscheidet sich dafür, den Torwart zu umurven und mit links einzuschieben. Obwohl die Gäste bis zum Schluss alles versuchen und nie aufgeben, bleibt es am Ende beim 5-2 Erfolg, der sicherlich etwas hoch ausgefallen ist, aber auch Resultat einer ungewohnt guten Chancenauswertung war.

Dass Feuser mit seinen drei Treffern einen Sahnetag erwischt hatte, bedarf keiner besonderen Erwähnung. Im Gegensatz zu anderen legt Superhai mit der ihm angeborenen Bescheidenheit keinen besonderen Wert darauf, sich mit seinem Scorerpunkt namentlich im Spielbericht wiederzufinden, er überlässt die Entscheidung vielmehr dem Chronisten.

(Bericht: B. Gratzla)

Spiel 14.03.2026

II. AH - Old Boys rrh. 3 : 3 (0 : 1)

Zimmermann

Wengler (1)            Backoff             Galliat

  Jansen      F. Schellenberg

Meißner              Hiltpold              v. Trosdorf (1)

        
Feuser                 Schramm


 

Rademacher (1)
Gratzla
Theissen

C: Theissen
S: Wienhold

Ein Heimspiel (!), an einem Samstag (!), eine intensive Partie, die einschließlich der bitteren Schlusspointe nahezu eine Kopie des Spiels in Kalk darstellte, schade nur, dass nicht ein paar Zuschauer mehr da waren. Coach Theißen war bei dem inzwischen üblichen Hin und Her mit Zu- und Absagen gut beraten, sich erst kurz vor dem Anpfiff näher mit der Aufstellung zu befassen.  

Die Old Boys spielen nur noch sporadisch, aber natürlich hat man das Kicken nicht verlernt. So setzt der Gast die Adler-Abwehr von Beginn an unter Druck, ein geordneter Spielaufbau ist kaum möglich. Mit etwas Glück werden die ersten Minuten schadlos überstanden, dann führt eine verunglückte Rückgabe von Wengler doch noch zum Rückstand. Mitte der ersten Hälfte hat sich die Viktoria etwas ausgetobt, die Heimelf kommt jetzt besser ins Spiel und kann die Partie bis zur Pause ausgeglichen gestalten. Tore fallen keine mehr.

Theißen stellt jetzt von der 3er-Kette auf die 4er- Kette um, was dem Adler-Spiel gut tut. Hinzu kommt das allmähliche Nachlassen der Kräfte bei so manchem Gästespieler, so dass schnell ein Übergewicht erreicht wird, das auch Früchte trägt. Wengler erhält einen Ball im Strafraum, verarbeitet ihn gut und zimmert die Kugel ins lange Eck, Fehler wieder gut gemacht. Wenig später nickt der ungedeckte von Trosdorf am langen Pfosten eine Ecke zur erstmaligen Führung für Dellbrück ein. Der Ausgleich per Abstauber fällt unglücklich, Zimmermann rutscht bei der Rettungsaktion aus.

Die Heimelf marschiert jedoch weiter und dann geschieht etwas, was als das Wunder von Dellbrück in die Analen der Fußballgeschichte eingehen wird. Radermacher wird in Szene gesetzt, er wurschtelt sich an seinem Gegenspieler und dem Torwart vorbei und trifft das Tor, das leere (!!!) Tore, unglaublich für alle Mitspieler, die sich an seine unzähligen Fehlschüsse im Training auf den leeren Kasten erinnern. Aufgrund der zweiten Halbzeit wäre jetzt ein Dellbrücker Sieg auch durchaus verdient, wie bereits schon in Kalk können die Adler die knappe Führung jedoch nicht ins Ziel bringen. Dieses Mal liegt es nicht am Schiri, Wienhold pfeift ohne Fehl und Tadel. Ein letzter Schuss aus 20 Metern wird abgefälscht und landet neben dem Pfosten zum Ausgleich im Netz, Schlusspfiff.

Nur der Vollständigkeit halber sei erwähnt, dass Radermacher seiner Angebeteten außer dem Treffer auch noch einen Strauß Blumen mit nach Hause gebracht hat. Besten Dank für die Freigabe am Hochzeitstag auch noch einmal an dieser Stelle!

(Bericht: B. Gratzla)

Spiel 09.03.2026

SV Gremberg Humboldt - II. AH 3 : 1 (1 : 0)

Winkel

Fathi      Backoff      Berg (1)      Wengler

  Mathes      F. Schellenberg

Barber              Hiltpold              Rademacher

        
Meißner


 

Hoffman
Gratzla
Obid

C: Jansen
S:

Als zusätzliche Motivation wurde vor dem Spiel noch einmal an das Ergebnis des letzten Aufeinandertreffens erinnert, hier waren die Adler bei einer empfindlichen 9 : 4 Schlappe chancenlos. Dieses Mal sollte es ein Spiel auf Augenhöhe werden, letztlich entschieden lediglich Nuancen das Spiel.

Die erste Hälfte verläuft ausgeglichen, die Heimelf hat die etwas besseren Chancen, scheitert jedoch am starken Keeper Winkel oder verfehlt das Ziel knapp. Auch auf der Gegenseite steht ein ("eingekaufter") Könner seines Fachs zwischen den Pfosten und lenkt eine 30-Meter-Granate von Hiltpold über den Querbalken. Der stark abseitsverdächtige Führungstreffer für Gremberg resultiert aus einem Konter kurz vor der Pause. 

Nach der Halbzeit steht das Spiel lange auf des Messers Schneide. Ein Gremberger Angriff endet mit einem fulminanten Schuss aus vollem Lauf, der beinahe das Netz zerreißt. Adler liegt nunmehr mit zwei Treffern zurück, lässt sich aber nicht entmutigen. Meißner nimmt einen "Kontakt" im Strafraum dankend an und sinkt zu Boden, Elfmeter. Barber übernimmt die Verantwortung, der gar nicht schlecht geschossene Strafstoß wird leider ebenso glänzend pariert wie kurz darauf ein strammer Schuss aus Mitteldistanz in den kurzen Winkel. Auf der Gegenseite sorgt ein herrlicher Schlenzer von halblinks hoch ins lange Eck für die Vorentscheidung. Der Anschlusstreffer kommt zu spät. Hierbei reagiert der bis in den gegnerischen Strafraum aufgerückte Berg blitzschnell, als ihm die Kugel eher zufällig vor die Füße fällt und er diese aus der Drehung neben dem Pfosten zum Endstand von 3:1 in die Maschen setzt. 

Fazit: Alles in allem war es gegen einen starken Gegner ein Dellbrücker Auftritt, der sich durchaus sehen lassen konnte. Mit etwas Glück wäre ein Unentschieden drin gewesen, der Gremberger Sieg in einer fairen Partie war aber nicht unverdient.

(Bericht: B. Gratzla)

Spiel 02.03.2026

Borussia Kalk - II. AH 2 : 2 (1 : 1)

Habermehl

Fathi (1)      Backoff      Juchem      Meißner

       

Barber               Mathes              v.Trosdorf

F. Schellenberg (1)         Hiltpold

Feuser


 

Rademacher
Düzgün
Gratzla
Wengler

C: Jansen
S:

Das Spiel in Kalk hat erneut aufgezeigt, was für ein Nachteil es ist, fast nur auswärts antreten zu können. Hätte der Schiri nach 80 unterhaltsamen Minuten nur halbwegs pünktlich abgepfiffen, wäre die Adler-Truppe als Sieger vom Platz gegangen. Aber der Reihe nach.

Die Partie beginnt intensiv, die Heimelf presst früh und es dauert einige Minuten, bis die Gäste geordnet in die gegnerische Hälfte kommen. Dann gelingen allerdings ein paar schöne Angriffszüge über die Außenbahnen, die auch zu guten Chancen führen. Nach rund 20 Minuten kann F. Schellenberg eine flache Hereingabe per Direktabnahme zur Führung verwandeln. Im Gegenzug lässt sich die komplette Abwehr mit einem einfachen langen Ball zum Ausgleich überrumpeln, wie gewonnen, so zerronnen. Die beste Möglichkeit zur erneuten Führung hat Feuser, der unbedrängt eine Flanke von von Trosdorf in die Arme des Keepers köpft.

Die Adler kommen gut aus der Pause, eine Ablage von Radermacher knallt Fatih humorlos in den Winkel. Dellbrück bleibt dominant und kommt zu weiteren Chancen, die beste hat Barber, der eine Hereingabe aus kurzer Distanz über den Querbalken setzt. Die Adler können den Sack aber nicht zu machen und das soll sich noch rächen. Es dauert lange, bis sich die Kalker wieder erholen und zu einer Schlussoffensive ansetzen. In den letzten Minuten steigt der Druck, die Kalker Stürmer bleiben einfach vorne stehen, die Gäste trauen sich nicht auf Abseits zu spielen zumal der Eindruck entsteht, der Schiri werde so lange weiter spielen lassen, bis doch noch der Ausgleich fällt. Die Adler lassen sich jetzt von der aufkommenden Hektik anstecken, die Abschläge werden zu schnell ausgeführt und landen zum Teil direkt beim Gegner, viele Bälle werden lang nach vorne geschlagen anstatt die Murmel erst einmal in den eigenen Reihen zu halten. Dann kommt es wie es kommen muss. Das Spiel ist schon 4 Minuten über der Zeit, ein letzter Ball kommt in den Strafraum, der Kalker Spieler drischt ihn zum Ausgleich in die Maschen.

Auch wenn zunächst der Frust überwog, bleibt unterm Strich festzuhalten, dass die Truppe von Coach Jansen in einem temporeichen Spiel wiederum eine ordentliche Leistung abgeliefert hat. Bester Mann war Fatih, der den gefährlichsten Kalker Stürmer weitgehend neutralisieren konnte und auch noch selbst einen Treffer erzielte.

(Bericht. B. Gratzla)

Spiel 02.02.2026

TuS Stammheim - II. AH 2 : 4 (0 : 1)

Zimmermann

Böckling      Backoff      Juchem      Meißner

       

Bollenbach (1)     Schellenberg      Mathes     Hiltpold

Feuser (2)       Rademacher


 

Berg
Düzgün (1)
Gratzla
Theissen

C: Theissen
      Jansen
S: Reuss

Der Saisonauftakt ist gelungen, bei frostigen Temperaturen kommt die Adler-Truppe am späten Montagabend in Stammheim zu einem insgesamt hochverdienten Erfolg, der Hoffnung auf eine bessere Spielzeit macht als zuletzt.

Die von Coach Theißen, gemeinsam mit Jansen, gut auf- und eingestellten Gäste aus Dellbrück übernehmen sofort das Kommando und lassen die Heimelf kaum zur Entfaltung kommen. Auch wenn manches Mal der letzte Pass zu schlampig gespielt wird, springen etliche Torchancen dabei heraus. Feuser zielt aus aussichtsreicher Position zunächst am langen Pfosten vorbei und trifft wenig später nur den auf der Linie stehenden Verteidiger, wobei er heftig ein Handspiel reklamiert. Nachdem auch Radermacher frei durchmarschiert und den Kasten verfehlt, ist es nach einer halben Stunde endlich so weit. Hiltpold wird auf links gut angespielt, er läuft noch ein paar Meter mit dem Ball und serviert mustergültig auf den einlaufenden Bollenbach, der die Kugel überlegt in die in die lange Ecke einschiebt. Mit der überfälligen Pausenführung geht es in die Halbzeit, wo die Spieler dankenswerterweise von Jansen mit warmem Hagebutten- und Schokoladentee versorgt werden.

Nach Wiederanpfiff dauert es nicht lange bis Feuser nach ähnlichem Muster wie beim ersten Treffer auf Vorlage wiederum von Hiltpold auf 0-2 erhöht, alles deutet nunmehr auf einen ungefährdeten Sieg hin. Unverständlicherweise lassen die Adler jetzt etwas die Zügel schleifen und halten insbesondere ihre Positionen nicht mehr, was nach Aussage von Theißen nicht an den vorgenommenen Auswechslungen lag. Eine energische, aber nach Auffassung aller Delbrücker faire Abwehraktion von Backoff, nur der ansonsten hervorragende Schiri Reuß ist anderer Meinung, führt Mitte der zweiten Hälfte zum Anschlusstreffer per Elfmeter, der den Stammheimern zusätzlich Auftrieb gibt. Nach einigen wackeligen Minuten, allerdings ohne große Torchancen für den Gegner, bekommen die Adler die Partie wieder in den Griff, Hiltpold trifft nur den Außenpfosten. Das 1-3 nach bewährter Manier von Hiltpold auf Feuser sorgt für die Vorentscheidung, Düzgün per Kopf nach Flanke von Bollenbach macht auf die Partie den Deckel drauf, das 2-4 für die nie aufsteckenden Stammheimer unmittelbar vor Schluss ist nur noch ein Schönheitsfehler.

(Bericht: B. Gratzla)

Bericht des Obmanns über das Jahr 2025

Bericht des Obmanns über das Jahr 2025

Im Kalenderjahr 2025 wurden wie im Vorjahr mehr Spiele verloren. Der Negativtrend hat sich fortgesetzt.  Das Verhältnis zwischen Heim- und Auswärtsspielen hat sich nicht viel gebessert 15 x auswärts und nur 5 x zuhause ist nicht zufriedenstellend. 18 Spiele wurden montags ausgetragen, eins mittwochs und eins samstags.

 Zur Statistik:

  1. Es wurden 21 Begegnungen durchgeführt. Gespielt wurde 20 x auf Großfeld, 1 x Kleinfeldturnier. Gewonnen wurde auf Großfeld 4mal, unentschieden 4mal und verloren haben wir 12 Spiele. Das Jahr wurde mit einem Torverhältnis von 55 zu 62 abgeschlossen. Ein Kleinfeldturnier, der Adler Veedels Cup fand um Juni auf unserer Anlage statt.
  2. Im laufenden Jahr 2025 wurden aus unseren Reihen 22 Spieler eingesetzt. An Gastspielern kamen wir wie im Vorjahr auf 30. Bei 20 Spielen ist das Verhältnis Mitgliedern zu Gastspieler extrem hoch.
  3.  Auch in diesem Jahr meinen Dank an die Verantwortlichen, die es wieder schafften, dass wir die Spiele durchführen konnten.
  4. Die meisten Spieleinsätze hatten: Uli Meißner 18, Stefan Backoff 17, Lars Hiltpold 16, Stephan Juchem 14, Tobias Jansen und Stevo Wengler je 13 Einsätze.
  5. Die Torschützenliste unserer Mitglieder lohnt sich nicht aufzuführen. Unsere Mitglieder haben von den geschossen 55Toren nur 22 selbst beigetragen. Die Streuung ist groß. Man sollte aber erwähnen, dass unser Gastspieler Chris Heuckeroth 12 bei 4 Einsätzen und Thomas Schellenberg 10 bei 7 Einsätzen Buden gemacht haben.
  6. Im Jahr 2025 wurden 38 Trainingseinheiten durchgeführt. Die meisten Einheiten hatten: Tobias Jansen und Uli Meißner je 29, Rainer Haarhausen 28, Bernhard Gratzla 20, Lars Hiltpold und Stephan Müller je 19 und Stefan Backoff und Gerd Hoffmann je 18. Ein Lob wieder an Rainer Haarhausen der dafür gesorgt hat, dass der Trainingsbetrieb reibungslos Woche für Woche läuft.
  7. Im Jahr 2025 fanden 48 Versammlungen statt. Das waren 1 Haupt-, 5 Pflichtversammlungen und 42 offene Stammtische. Folgende Mitglieder führen die Liste an: Günter Marqua 44, Rudi Mund 40 Michael Becker 33, Ferdi Rath und Axel Scholz je 32, Michael Purschke 31 und Frank Marqua 27.
  8.  Für Jahr 2026 wäre es schön, wenn wir mehr Spiele zuhause durchführen könnten. Auch die Spielerdecke sollte verstärkt werden.