II. AH des SV Adler Dellbrück 1922 e.V.

Spiel 15.02.2020

SpVgg. Flittard - II. AH 12:1 (6:0)

Frömbgen

Gratzla     Baumann     Sladek     Jakob

         

Luongo (1)      Juchem     Dumm     Lehmann

Hoffmann            v. Trosdorf






C: Theissen

Dass es gegen Flittard kein Spaziergang mehr werden würde, wie so manches Mal in der Vergangenheit, war schon nach der letzten Partie klar, mit einem solchen Ergebnisdebakel konnte im Vorfeld dennoch nicht gerechnet werden. Die Heimelf hatte noch einmal gewaltig aufgerüstet, vor allem in der Offensive standen einige noch junge, pfeilschnelle und technisch versierte Kicker, die offenbar auch eingespielt waren. Während die Adler-Truppe kollektiv überfordert wirkte, wirbelten die Flittarder in der ersten Viertelstunde wie ein Tornado durch unsere Hälfte und lagen schnell mit 4-0 in Führung. Bei den Adlern fehlte in der zentralen Defensive ein robuster Abräumer. Dumm, der auf der ungewohnten 6er-Position noch am ehesten hätte dagegen halten können, ging schon angeschlagen in die Partie und signalisierte bald, dass es bei ihm nicht mehr lange weiter geht. Trotzdem berappelten sich die Gäste in der Folgezeit etwas, kamen durch Luongo zu einem Pfostenschuss und Lehmann setzte einen Ball knapp am Kasten vorbei. Zwei weitere Treffer kurz vor der Pause führten zum ernüchternden Zwischenergebnis von 6-0.
Angesichts der klaren Kräfteverhältnisse machte Coach Theissen in der Pause niemandem einen Vorwurf, es ging nur noch darum, das Spiel mit Anstand zu Ende zu bringen. Bis Mitte der zweiten Hälfte gelang das überraschend gut. Luongo netzte nach schönem Pass von Pickartz überlegt ein und der aufgerückte Baumann traf mit einem strammen Fernschuss die Querlatte. Nach dem 7. Flittarder Treffer war der Widerstand dann endgültig gebrochen. Die Heimelf drehte noch einmal auf und machte am Ende das Dutzend voll.
Leid tun konnte einem Keeper Frömbgen, der bei allen Treffern machtlos war und noch ein paar prima Paraden zeigte. Falls es sonst noch etwas Positives mitzunehmen gibt, dann dass Theissen in der zweiten Hälfte sein Notcomeback nach dem Achillessehnenriss unbeschadet überstand und die Adler-Truppe die Klatsche mit Anstand hinnahm. Mund abputzen, wieder aufstehen und beim nächsten Duell gegen Flittard ebenfalls mit einer stärkeren Mannschaft antreten.

(Bericht B. Gratzla)

Spiel 15.02.2020

II. Ah - Viktoria Köln 0:2 (0:0)

Lochten

Sladek      Selbach   Annas      Jakob

         

Dumm      Marqua     Backoff     Luongo

Juchem            Hoffmann


Gratzla
Hiltpold
Reimann

C: Marqua

Spielercoach Marqua ging vor der Partie noch einmal auf die Vorkommnisse der vergangenen Woche ein und erinnerte an den zuletzt etwas verloren gegangenen Teamgeist. Die Mannschaft nahm sich das sichtbar zu Herzen und lieferte der gewohnt starken Viktoria einen offenen Fight mit großer Laufbereitschaft und auch spielerisch gelungenen Elementen. Da sich so beide Mannschaften weitgehend neutralisierten, blieben große Torchancen Mangelware, Lochten musste vor der Pause lediglich einen strammen Distanzschuss über die Latte lenken.
Auch nach Wiederanpfiff ändert sich wenig, hier hat zunächst Dumm mit einem Pfostenschuss die größte Chance. Zehn Minuten vor Schluss verzieht dann Reimann aus aussichtsreicher Position überhastet, praktisch im Gegenzug fällt die Entscheidung. Ein langer Ball gegen die aufgerückten Adler zwingt Annas in ein Laufduell mit seinem Gegenspieler, Lochten kommt aus seinem Kasten und und hat eigentlich die beste Chance auf den Ballgewinn, zieht dann aber zurück, so dass der Viktoria-Spieler die Kugel mitnehmen und in den leeren Kasten schieben kann.
Kann sich Lochten hier die Scorerpunkte zur Hälfte anschreiben lassen, geht wenige Minute später der zweite Treffer zum Endstand zu einhundert Prozent auf seine Kappe. Er fordert lautstark den Rückpass von Dumm, will ihn direkt zur anderen Seite an Jakob weiter spielen, übersieht dabei einen Gegenspieler und trifft zu allem Unglück den Ball nicht richtig. Seine Oma hätte die Pille auch aus fünf Metern im leeren Kasten untergebracht.
Trotz des unglücklichen Spielausgangs durfte die Adler-Truppe am Ende den Platz erhobenen Hauptes verlassen. Das Spiel hat bewiesen, dass man auch mit starken Mannschaften mithalten kann, wenn man als Einheit auftritt.

(Bericht. B. Gratzla)

Spiel 15.02.2020

Vingst 05 - II. AH 2:1 (0:1)

Lochten

Gratzla      Sv. Müller   Backoff      Sladek

         

Luongo      Juchem     Sieberg     v. Troisdorf

Tosun            Fragel (1)


Ebert
Haarhausen
Pickartz

C: Theissen

Die Dellbrücker agierten zunächst sehr engagiert, sodas die Vingster den Adler - Strafraum kaum aus der Nähe sahen.  Keeper Christoph Lochten hatte anscheinend einen sehr geruhsamen Nachmittag vor sich, und auf der Tribüne wurde nur noch die Höhe des Dellbrücker Siegs diskutiert.

Allerdings hatten die Kiebitze nicht mit der katastrophalen Chancenauswertung ihrer Stars gerechnet. Es ging daneben, vorbei, drüber,an die Latte oder der maximal 1,60 m grosse und ebenso breite, gute Heimtorhüter brachte irgendwie ein Körperteil zwischen den Ball und seinem Kasten.

So dauerte es endlos lange bis zur 27. Minute als Stephan Juchem mal wieder abzog, besagter Torhüter wehrte den Ball ab, diesesmal aber genau vor die Füsse des goldrichtig stehenden Andy Fragel, der wenig Mühe hatte die Kugel aus 3 m einzunetzen.

Einziger Kritikpunkt für Coach Detlev Theissen war dann auch die Chancenauswertung, die - wenn abgestellt -hier einen lockeren 4 oder 5:0 Sieg vermuten liess.

Pustekuchen !!  Hier endet der Spielbericht. Was in der zweiten Hälfte ablief war einfach nur schlecht bis peinlich und hatte kaum etwas mit Fussball zu tun. Jede misslungene Aktion wurde angemeckert, jeder Fehler lauthals kommentiert.

 Vor dem Vingster Tor keine Änderung: zu ballverliebt, zu eigensinnig, zu umständlich, zu harmlos. Die sonst so sicheren Torschützen übertrafen sich im Auslassen von erstklassigen Möglichkeiten, Abwehr und Mittelfeld taten so, als wenn sie zum ersten mal zusammenspielen. Auf dem Platz wurde es nun richtig laut, jeder suchte die Schuld beim anderen nur nicht bei sich selbst. Da wurde selbst der Vingster Anhang blass vor Neid.

So kam es wie es kommen musste: Dirk Sieberg und Rainer Haarhausen liessen sich 5 Minuten vor Ende an der Eckfahne von einem Gegner dupieren der präzise auf seinen Mitspieler mittig an die Strafraumlinie passte. Der zog sofort ab und bugsierte den Ball durch Lochtens Hosenträger zum nie für möglich gehaltenen Ausgleichstreffer.

Und als ob das nicht noch genug gewesen wäre, erzielten die Hausherren mit dem Schlusspfiff den Siegtreffer nach einer Flanke und dem Kopfball des 9 m vor dem Tor vollkommen freistehenden Vingster Mittelstürmers. Dann Abpfiff uns endlich Stille bei den Adlern. Den ausgelassenen Jubel der Vingster mag man ihnen angesichts der unterirdischen Adlervorstellung von Herzen gönnen.

(Bericht: R. Haarhausen)

Spiel 08.02.2020

II. AH - Borussia Kalk I 0:2 (0:0)

Frömbgen

St. Müller      Sv. Müller   Sladek      Backoff

         

Dumm      Juchem     Marqua     Hoffmann

Tosun            R. Jakob


Gratzla
Haarhausen



C: Klein

Beide Mannschaften lieferten sich ein Duell auf Augenhöhe in einem relativ ereignisarmen Spiel. Vor allem in Halbzeit Eins auf beiden Seiten diszipliniertes Auftreten der Abwehrreihen, so das die zahlreichen Zuschauer kaum Spektakuläres geboten bekamen. Der ungemein fleissige und agile Yasin Tosun konnte zwar hier und da Akzente setzen, wirklich gefährlich wurde aber auch er mit seinen Aktionen nicht, genau wie sein wirkungsloser Freistoss aus aussichtsreicher Position am Strafraum.  

Auch in der zweiten Hälfte anfangs gleiches Spiel, jedoch riskierten beide Mannschaften nun doch etwas mehr, wodurch zwar etwas mehr Tempo ins Spiel kam, allerdings die Torchancen weiterhin Mangelware blieben. In der 52. Minute dann ein einzigesmal kollektiver Aussetzer in der Abwehr als sich ein Kalker Stürmer auf links relativ ungestört durchsetzen kann. Sven Müller muss das Abwehrzentrum und seinen Gegner verlassen, kann die Flanke aber nicht verhindern, und auch Rainer Haarhausen kann den Kopfball des freien Kalker Stürmers zur Gästeführung nicht verhindern. In der Folge dann die beste Zeit der Adler, aber auch hier teils zu umständlich und harmlos wenn man sich dem Strafraum näherte. Sinnbildlich die letzte Adler-Aktion des Spiels als Haarhausen einen Befreiungsschlag der Kalker an der Mittellinie abfängt und sofort zu Tosun in die Spitze spielt. Anstatt den Abschluss zu suchen, spielt Tosun nochmal nach aussen wo die Kugel dann von der Borussenabwehr abgefangen wird. Wie es dann kommen musste wenn eine Mannschaft alles nach Vorne wirft, fahren die Kalker einen blitzsauberen Konter und spielen ihn ebenso sauber zu Ende.

Damit endet auch die Miniserie von drei Siegen in Folge zum Saisonstart, gegen eine doch sehr verjüngte Kalker Mannschaft.

(Bericht R. Haarhausen).

Spiel 01.02.2020

SSV Berghausen - II. AH 0:4 (0:1)

Frömbgen

St. Müller      Haarhausen   Selbach      Backoff

         

Dumm      Juchem (1)     Sieberg (1)      Sladek

Ebert            Fragel (1)


Gratzla
Uhl
v. Trosdorf (1)


C: Klein

Die Adler bescherten ihrem neuen Headcoach Erik Klein zum Einstand einen schönen und hochverdienten 4:0 Sieg.

Der bewies Mut mit einem Geniestreich als er Rainer Haarhausen auf die Innenverteidigerposition setzte und Stephan Backoff über die linke Seite agieren liess. Innen konnte Haarhausen mit Thomas Selbach nahezu alles abfangen was durch die Mitte kam, während Backoff über aussen reichlich Druck erzeugen konnte. Auch auf der rechten Seite mit Stephan Müller und Markus Dumm sehr gutes Kombinationsspiel aus der Abwehr heraus. Auch wenn die ganze Mannschaft eine sehr gute Leistung bot, so muss man doch Stephan Juchem herausheben, der nicht nur läuferisch eine immens starke Vorstellung gab. Juchem war irgendwie überall, schaltete sich in jeden Angriff ein war aber trotzdem auch in der Defensive unglaublich diszipliniert und liess seinen Gegnern kaum Luft zum atmen. Obwohl die Dellbrücker zwar sehr überlegt und überlegen agierten dauerte es einige Zeit bis sich Chancen boten, die aber auch nach einer Flut von Eckbällen nicht zu etwas Zählbarem führten. In der 30. Minute dann der erlösende Führungstreffer durch Juchem, der einen Freistoss aus 19m à la Wembley unter die Latte setzte. Ob die Kugel dabei schon die Linie überschritten hatte oder erst beim Nachsetzen durch Markus Dumm wird, wie das Tor in England 1966,  für immer ein Mysterium bleiben da die Torlinientechnik versagte. Offiziell einigte man sich auf Tor Juchem.

Danach ging es in die Pause, wo Trainer Klein wenig auszusetzen hatte bis auf ein, zwei Konter die die Platzherren nach einer Adler-Ecke!! gefährlich vors Dellbrücker Gehäuse brachte, wo aber jeweils ein fantastisch reagierender Jörg Frömbgen die Endstation bedeutete. Kurz nach Wiederanpfiff Chance für die Adler als Juchem die Kugel am Strafraum erhält, an seinem Gegner vorbeispielt und anschliessend recht plump von den Beinen geholt wurde. Keine Diskussion und Dirk Sieberg versenkt den fälligen Strafstoß locker und routiniert zum 2:0 für die Gäste. 4 Minuten später Ecke für Dellbrück. "Juchem- wer-sonst"  bringt die Kugel maßgerecht auf den Kopf von Bruno v.Trosdorf der aus 8 m unhaltbar zum 3:0 einnetzt.
Wieder ein paar Minuten später dann der Endstand, ausnahmsweise ohne jegliche Beteiligung von Juchem: ein gegnerischer Verteidiger bekommt den Ball von seinem 20m vor dem Tor stehendem Keeper zugespielt, dabei aber unbedrängt ins Stolpern gerät und den Ball verliert. Andy Fragel beweist seinen unnachahmlichen Torjägerinstinkt, ist als erster zu Stelle und versenkt die Kugel staubtrocken aus 25 m zum 4:0. Die Langenfelder geben trotzdem nie auf, laufen sich aber immer wieder an der Defensive fest. Und wenn mal ein Stürmer auf Aussen durchbrach wurde er kurzerhand von Bernhard Gratzla umgenietet, was diesem eine gelbe Karte einbrachte. Kurz darauf foult Gratzla sich selbst, geht zu Boden und hat Glück, das er hier kein Gelb-Rot sieht :-)
3. Sieg im dritten Spiel bedeuten eine schöne Eröffnungsbilanz für die Adler, selbst wenn der SSV Berghausen heute wohl nicht seinen besten Tag erwischt hatte. Vielleicht waren sie aber doch so stark wie bei den letzten Vergleichen, aber eine Mannschaft ist immer so gut wie der Gegner es zulässt, und in dieser Hinsicht haben diesesmal alle Adler alles richtig gemacht.  

Weiterer Höhepunkt nach dem Spiel: der immer faire und sportliche Gegner spendierte reichlich Kölsch vom Fass obwohl man sich geographisch schon im Einzugsgebiet von Düsseldorf befand.

(Bericht:R.Haarhausen)

Spiel 18.01.2020

SpVgg. Flittard - II. AH 1:3 (0:1)

Lochten

Kühn      Sv. Müller     St. Müller

Juchem         Sladek

Dumm        Reimann       Hoffmann

Tosun (2)            Ebert (1)


Haarhausen
Gratzla


C: Theissen

Auch im 2. Spiel 2020 konnten die Adler mit einer durchweg konzentrierten und homogenen Mannschaftsleistung überzeugen.

Die deutlich verjüngte und verbesserte Flittarder Elf war im Gegensatz zu den Vorjahren ein echter Prüfstein für die Dellbrücker, die vor allem in der ersten Halbzeit durch die bärenstarke Defensive kaum eine Aktion der Heimelf zuliess.
Nach einigen Fernschussversuchen von Yasin Tosun und Stephan Juchem war es dann Micki Ebert, der eine Hereingabe von links locker mit dem Körper ins linke untere Eck bugsierte. Sehr gefälliges Spiel der Adler, kaum Lücken im Mittelfeld und clever herausgespielte Chancen, leider ohne weiteren zählbaren Erfolg.

In der zweiten Hälfte dann etwas mehr Druck der Gastgeber, die einen enorm schnellen Stürmer einwechselten, der nun der Adlerabwehr Einiges abverlangte. Doch Dellbrück blieb am Drücker und immer gefährlich. In der 53. Minute kann sich Markus Dumm am rechten Flügel durchsetzen, bringt die Kugel flach herein wo Tosun den Ball geschickt zum 2:0 ins untere rechte Eck abklatschen lässt.  In dieser Phase hätten die Adler vor dem Tor  sicherlich abgeklärter agieren können, jedoch wurden auch grösste Chancen vom starken Heimkeeper vereitelt. In Minute 60 erhält Neumitglied Gerhard Hoffmann einen Pass auf der linken Seite, setzt sich klasse durch, aber anstatt den Ball quer auf den freistehenden Juchem zu passen agiert er hier zu eigensinnig und vergibt eine gute Chance zur Entscheidung. Drei Minuten später nahezu gleiche Szene: wieder wird Hoffmann links angespielt. Er setzt sich stark gegen zwei Gegner durch und passt diesesmal maßgenau auf den freistehenden Tosun, der wiederum traumhaft sicher zum 3:0 einnetzt.

Trotz der Entscheidung liessen die Hausherren nicht die Köpfe hängen und kamen so nach einem unglücklichen Querschläger vom ansonsten in der Abwehr überragenden Marco Kühn, zum verdienten Ehrentreffer

(Bericht: R. Haarhausen).

Spiel 11.01.2020

II. AH - FC Kleen Eck 2:1 (2:0)

Lochten

Gratzla      Oepen     Mathes

Sladek         Hiltpold

Hoffmann     Juchem       Haarhausen

Kellershoff (2)            Reimann


Ebert
Uhl


C: Melcher

In einem guten und temporeichen Spiel gewannen die Adler insgesamt verdient ihr Auftaktspiel 2020.

Zu Beginn viele gute Aktionen auf beiden Seiten. Die Bemühungen der Dünnwalder wurden unter anderem oft durch Debutant Michael Mathes glänzend unterbunden. Ein echter Knaller, falls es dem Management gelingt den Defensivkünstler langfristig unter Vertrag zu nehmen. Auf der Seite der Adler wusste auch Lars Hiltpoldt zu gefallen, der das Mittelfeld in gewohnter Manier durchpflügte und in beide Richtungen enorm aktiv unterwegs war. Insgesamt eine kompakte und geschlossene Mannschaftsleistung die sich schon relativ früh auch in Zählbares verwandelte, als Chris Kellershoff eine Hereingabe von Gerhard Hoffmann geschickt aus 6 m in die kurze Torwartecke verlängerte. Das beruhigende 2:0 ebenfalls wieder durch Kellershoff der sich sehr agil immer wieder seine Freiräume schaffte, dabei unnachahmlich die Kugel abschirmte und unmittelbar vor dem Pausenpfiff einen Klassepass von Juchem aufnahm und aus 13 m halblinker Position sicher ins lange Eck verwandelte.  

Bis zur Pause hatte der äusserst souveräne Udo Reuß an der Pfeife wenig zu tun, bis auf ein paar Ermahnungen bei doch zunehmender Härte, die auch von Nickligkeiten in der zweiten Hälfte begleitet wurden. Stephan Juchem, der gewohnt engagiert zu Werke ging, übertrieb 2, 3 mal seinen Einsatz, bekam seinerseits allerdings hier und da auf die Knochen. Dies mündete zunächst in einer gelben Karte. Als das Spiel dann weiter an Hektik und Härte gewann musste Reuß die Notbremse ziehen und Juchem bei einem weiteren Foul den roten Karton präsentieren. Nun kann man wirklich nicht sagen, das auf dem Spielfeld alles ausser Rand und Band lief. Beiden Mannschaften war der unbedingte Siegeswille anzumerken und alle gaben mit Leidenschaft ihr Bestes so das man sich auch nach dem Schlusspfiff noch freundschaftlich verabschieden konnte.
Das Spiel wog nun hin und her. Manu Sladek hätte in der 60.Minute den Sack zumachen können, jedoch scheiterte er am glänzend parierenden Dünnwalder Keeper. Ebenfalls glänzend die Leistung von Christoph Lochten im Kasten der Dellbrücker der bereits in der ersten Hälfte eine sensationelle Reaktion zeigte und auch in der zweiten Halbzeit eine Grosschance der Gäste zunichte machte. In der allerletzten Spielminute ein grober Schnitzer von Coach Melcher. Der verletzt ausscheidende Kellershoff wurde durch den bereits zur Halbzeit ausgewechselten Rainer Haarhausen ersetzt. Doch anstatt den Wechsel dem Referee anzuzeigen tat Melcher nichts und als Haarhausen gerade das Feld betrat segelte eine Dünnwalder Ecke bereits in den Strafraum und wurde zum Anschlusstreffer verwandelt.

Es sei Melcher verziehen, denn mit seiner excellenten Einstellung der Mannschaft reiht er sich nahtlos in eine insgesamt sehr starke Vorstellung der Adler ein.

(Text: R. Haarhausen)

 

Bericht des Obmanns über das Jahr 2019

Das Jahr stand spielerisch nicht unter einem guten Stern. Erstmalig seit Jahrzehnten wurde 2019 mit einem negativen Punkteverhältnis abgeschlossen. Die Gegentore von 98 werfen Fragen auf: Können wir mit den guten Mannschaften nicht mehr mithalten, da unser Kader in die Jahre gekommen ist? Fazit: wir brauchen dringend spielerische Verstärkung.

Zur Statistik:

  1. Es wurden 33 Begegnungen (Vorjahr 27) ausgetragen. Wir spielten 19mal zu Hause und 14mal beim Gegner.  Gewonnen wurden 13, unentschieden endeten 3, verloren haben wir 17 Spiele. Das Jahr wurde mit einem Torverhältnis von 75 zu 98 abgeschlossen. Zweimal wurden wir vom Gegner mit 9:0 und 7:0 abgestraft. Das tut schon weh. Wir nahmen außerdem an einem Hallenturnier teil.

  2. Aus unseren eigenen Reihen wurden 21 Spieler (im Vorjahr 20) eingesetzt. An Gastspieler kamen wir diesmal auf 32 (Vorjahr 36) aus. Von den 32 haben 17 weniger als 4 Spiele bestritten.

  3. Wie in den letzten Jahren gilt auch in diesem Jahr meinen Dank an Rainer Haarhausen, Jakob Heppekausen, Stefan Juchem und Frank Marqua, die es immer schafften, dass der Spielbetrieb Woche für Woche reibungslos ablief.

  4. Die meisten Spieleinsätze hatten: Manuel Sladek 28, Stefan Juchem 26 und Bernhard Gratzla 25. Als Gastspieler kam Jörg Frömbgen  auf 22 Einsätze.

  5. Die Torschützenliste führt Stefan Juchem mit 18 Treffer an. Alle übrigen Spieler liegen unter „10“ Buden. Das Torverhältnis Mitglieder zu den Gastspieler lautet 44 zu 31 Treffer.

  6. Im Jahr 2019 wurden 45 Trainingseinheiten durchgeführt.  Die meisten Einsätze hatten: Stefan Backoff und Christoph Lochten mit 35, Thorsten Meinhardt 33, Michael Ebert 32, Rainer Haarhausen 31. Die Trainingsabende wurden erstmalig auf unserem Kleinfeldkunstrasenplatz durchgeführt.

  7. Im Jahr 2019 fanden 50 Versammlungen statt. Die Versammlungen sind zu unterteilen in 1 Jahreshauptversammlung, 5 Pflichtversammlungen und 44 offene Stammtische. Der Besuch der Jahreshaupt- und die Pflichtversammlungen wurden von den Mitgliedern rege in Anspruch genommen. Bei den offenen Stammtischen waren im Schnitt zwischen 8 und 9 Personen anwesend. Folgende Mitglieder führen die Liste an: Rudi Mund 42, Günter Marqua und Ferdi Rath 41, Jakob Heppekausen und Stephan Müller 40, Frank Marqua 38, Michael Purschke 37 und Michael Becker 36.

  8. Für das Jahr 2020 wünscht sich der Fußballobmann, dass die Mannschaft von Verletzungen verschont bleibt und dass wir mit weniger Gastspieler auskommen. Ich hoffe auch, dass wir uns spielerisch wiederfinden.

(Text: G. Marqua)

.